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FASZIENYOGA

 

Alles ist miteinander verbunden- nicht nur um uns, sondern auch oder besonders in unserem Körper.
So ist es auch mit Faszien, oder besser gesagt unserer Faszie.

 

Was sind Faszien?

Faszien durchziehen und umschließen unseren ganzen Körper.

Diese kollagenhaltigen Bindegewebsstrukturen geben uns unsere individuelle körperlich Form, halten unsere Organe, Knochen und Muskeln an Ort und Stelle, sogar unsere Zellen.

Faszien sind die tragende Struktur unseres Nerven- und Lymphsystems und verbinden somit jede einzelne Zelle in unserem Körper untereinander.

In der Forschung haben Faszien Hochkonjunktur.

Zahlreiche Prinzipien und Modelle fließen bereits in das heutige Faszien Training ein. Als Vorreiter ist hier sicher Dr. Robert Schleip zu erwähnen.

Mittlerweile konnten fasziale Zugbahnen nachgewiesen werden, Energiespeicherfähigkeiten (z.B. um zu hüpfen wie ein Känguru), Möglichkeiten der Kraftübertragung und auch der Regenerationsfähigkeit.


Ebenso enthalten Faszien um einiges mehr an Bewegungssensoren und Schmerzrezeptoren als z.B. unsere Muskeln und Gelenke.

Es ist eng mit dem vegetativen Nervensystem verbunden und schickt somit unablässig Signale an unser Gehirn.

Unsere Körperwahrnehmung, die uns befähigt uns zu bewegen und zu spüren, ohne darüber nachzudenken, funktioniert über das Fasziennetz.

Ein ebenso wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit der emotionalen Erinnerung. Sie speichern unser Erlebtes, also auch Schmerz.


Faszien können verschiedenste Formen annehmen. So gibt es das lockere Bindegewebe- wie zum Beispiel direkt unter unserer Haut, ebenso wie dicke Faszienplatten (Aponeurosen), unter anderem die Lendenfaszie die unsere Rückenmuskulatur über das Gesäß mit den Oberschenkelmuskel verbindet oder die Sehnenplatte am seitlichen Oberschenkel (Tractus iliotibialis), der unsere Hüfte mit dem Knie verbindet und für die Aufrichtung des Beckens und Knieposition mit verantwortlich ist.

 
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Wer sich nicht bewegt…… verklebt!

Durch unseren modernen Lebensstil mit vielem Sitzen und wenig oder einseitiger Bewegung, Verletzungen, Krankheiten/ Operationen, Stress, psychischen Problemen etc. vernarben und verkleben unsere Faszien und können Bewegungseinschränkungen und Schmerzen verursachen. Faszien haben 6x mehr Schmerzrezeptoren als Muskulatur und können somit für viele undifferenzierte Schmerzen verantwortlich sein.
In unserem Körper finden unablässig chemische Prozesse statt.
Fibroblasten in unserem Körper produzieren für unser Bindegewebe wichtige Stoffe, vor allem Elastin und Kollagenfasern.
Diese sind sowohl für den Abbau alten Fasziengewebes verantwortlich als auch für die Neuproduktion von gesunden Fasern.
Wir können in diesem Prozess eingreifen, indem wir uns gezielt bewegen.
Durch Stimulation des Gewebes werden Verhärtungen/ Verklebungen gelöst und durch zielgerichtetes Training die Fasern angeregt sich sowohl in der richtigen Zusammensetzung, als auch Position einzufinden.
Das Fasziennetz baut sich kontinuierlich um. Neueste Forschungen zeigen, dass sich unser komplettes Fasziennetzwerk innerhalb von ca. 7 Monaten gänzlich neu strukturiert. Durch Bewegung kann dieser Prozess sogar beschleunigt werden.
Dies heißt auch, dass man Trainingseffekte nicht sofort sieht, dafür aber nachhaltig erarbeitet.

 

Wer sich nicht bewegt…… verklebt!

Durch unseren modernen Lebensstil mit vielem Sitzen und wenig oder einseitiger Bewegung, Verletzungen, Krankheiten/ Operationen, Stress, psychischen Problemen etc. vernarben und verkleben unsere Faszien und können Bewegungseinschränkungen und Schmerzen verursachen. Faszien haben 6x mehr Schmerzrezeptoren als Muskulatur und können somit für viele undifferenzierte Schmerzen verantwortlich sein.


In unserem Körper finden unablässig chemische Prozesse statt.

Fibroblasten in unserem Körper produzieren für unser Bindegewebe wichtige Stoffe, vor allem Elastin und Kollagenfasern.

Diese sind sowohl für den Abbau alten Fasziengewebes verantwortlich als auch für die Neuproduktion von gesunden Fasern.


Wir können in diesem Prozess eingreifen, indem wir uns gezielt bewegen.

Durch Stimulation des Gewebes werden Verhärtungen/ Verklebungen gelöst und durch zielgerichtetes Training die Fasern angeregt sich sowohl in der richtigen Zusammensetzung, als auch Position einzufinden.


Das Fasziennetz baut sich kontinuierlich um. Neueste Forschungen zeigen, dass sich unser komplettes Fasziennetzwerk innerhalb von ca. 7 Monaten gänzlich neu strukturiert. Durch Bewegung kann dieser Prozess sogar beschleunigt werden.

Dies heißt auch, dass man Trainingseffekte nicht sofort sieht, dafür aber nachhaltig erarbeitet.

 

Faszienyoga

Yoga spricht die Faszien bereits an- wie jeder Sport, aber durch ein paar Modifikationen lässt sich das komplette fasziale Netz integrieren und gezielt daran arbeiten.

In meinem Yogaunterricht findet ihr integrales Faszienyoga angelehnt an das Konzept von Daniela Meinl.


Die Prinzipien des integralen Faszienyoga sind:

  • Bewegungsvielfalt: Erspüre und erforsche deinen Körper immer wieder neu. Wo sind DEINE Engstellen und Verhärtungen im Körper? Wie kannst du eine Position verändern um diese besser zu erreichen?
    Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

  • Tensegrity: Stabil und leicht zugleich. Faszien verhalten sich wie Gummis, die deinen Knochen, Organe und Muskeln im Körper Raum und Stabilität schenken. Lerne, wie du dieses Prinzip der Leichtigkeit und Aufspannung in dein Training integrierst.

  • Zugbahnen: Der Amerikaner Tom Myers (Anatomy Trains) hat das Konzept der Faszienleitbahnen entwickelt, welche zum Teil bereits wissenschaftlich bestätigt wurden.
    Myofasziale Zugbahnen erstrecken sich über weite Strecken in deinem Körper (z.B. die rückwärtige Faszienkette von der Sohle über die komplette Beinrückseite, den Rücken, über den Schädel bis zu den Augenbrauen). Nur weil es an einer Stelle des Körpers zu Problemen kommt heißt das nicht, dass hier die Ursache ist. Es ist hilfreich die ganze Faszienzugbahn zu integrieren und komplett zu stimulieren, was jedem Punkt entlang dieser Kette zu Gute kommt.

  • Elastische Rückfederung: Springen wie ein Känguru oder hüpfen wie ein Frosch. Die Prinzipien hinter diesen- auch bei Tieren- faszialen Sprüngen könne auch wir anwenden, benötigen diese sogar für die Gesunderhaltung unserer Sehnen.

  • Fasziales Dehnen: Hauptprinzip des Yoga. Beim Faszienyoga werden die klassischen Asanas immer wieder abgewandelt, um den größtmöglichen Effekt für den jeweiligen Körper zu erreichen. Individuelle Anatomie und achtsames Erspüren der eigenen Bedürfnisse spielen dabei eine große Rolle.

  • Myofasziale Selbstmassage: Hier treffen wir Faszienrollen, Faszienbälle, Duobälle oder auch Pilatesbälle. Alles was der Selbstmassage und Triggerpunktstimulation dienlich ist, kann auch gezielt beim Faszienyoga eingesetzt werden und somit Schmerzpunkte gelöst und Verklebungen vorgebeugt werden.

  • Sensorisches Verfeinern: Durch die vielen freien Nervenendigungen innerhalb der Faszien werden Schmerz- und Bewegungsinformationen ans Gehirn gesendet. Je mehr diese Rezeptoren gefordert werden, desto vernetzter sind die Nervenendigungen untereinander. Besonders durch die Stimulation der oberflächlichen Körperfaszien werden Empfindungen im eigenen Köper besser eingeordnet, sensorische, motorische und emotionale Intelligenz werden verfeinert.
    Die einfachste Übung hierzu ist das „Nachspüren“ von Bewegungen oder dem Atem im Körper. Lerne wieder auf dich selbst zu hören.

  • Der innere Faszienschlauch: Beckenboden, Rumpfstabilität, Atem…...
    Hier trifft yogisches Pranayama auf moderne Forschung und Trainingsintegration. Gehe effektiv gegen Stress und emotionale Blockaden vor. Atme dich frei.

Wenn du Faszien in DEIN Yoga integrieren möchtest, komme zu meinem nächsten Kurs!

 
Faszien
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